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Eine schwarzbraune bis schwarzgraue Färbung der älteren Exemplare gaben den Wildschweinen die jagdliche Bezeichnung "Schwarzwild". Die Fähigkeit zur Anpassung, der
heimlichen Lebensweise und nicht zuletzt das intelligente Verhalten haben dazu beigetragen das sich der Urahn unseres heutigen Hausschweins seit Millionen von Jahren kaum verändert hat. Pflanzliche Nahrung wie Gräser und
Wurzeln stehen genauso auf dem Speisezettel wie tierische Nahrung aus Käfern, Würmern, Schnecken und Mäusen. Selbst Gelege von Bodenbrütern und Jungwild, sowie Aas nimmt der Allesfresser zu sich. Die ausgeprägte
Anpassungsfähigkeit des Schwarzwild zeigt sich auch darin das dieses bis in die städtischen Ballungsräume bei der Nahrungssuche vordringt. Dieses Verhalten steht eigentlich der heimlichen Lebensweise entgegen, jedoch lassen
zunehmende Zersiedelung der Landschaften und in diesem Zusammenhang fehlerhaft gestaltete Hegepläne bzw. nicht eingehaltene Hegeziele dem Wild keine andere Wahl. Ganz besonders Bauern wissen ein Lied davon zu singen, wenn bei ihnen
eine "Rotte" Wildschweine in ein Kartoffel- oder Rübenfeld eingefallen ist. Dabei wird nicht selten die gesamte Ernte eines Jahres zerstört.
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