|
Eine grandiose Küstenlandschaft mit Klippen die bis zu 150 Meter steil abfallen, kleine verschwiegene Badebuchten an denen auf einer Länge von 100 Meter vielleicht drei Handtücher zu finden
sind, Restaurants in denen ich für eine Tasse Kaffee 80 Pfennige und für ein Glas frisch gepreßten Orangensaft 1,50 DM bezahle, und Menschen die ohne mir etwas verkaufen zu wollen freundlich sind; das ist für mich die
Algarve.
Im Mai 2000 waren wir wieder einmal an der Algarve, natürlich wieder in Sagres, an dem Ort (von dem die einheimischen stolz sagen) an dem Heinrich der Seefahrer seine Seefahrerschule hatte, und nur wenige (ca. 5 )
Kilometer entfernt vom südwestlichsten Punkt Europas, dem Cabo de Sao Vincente.
Schon bei meinem ersten Besuch (1994) fielen mir die einheimischen Angler auf, die sich mit Todesverachtung auf den Rand der Klippen setzten um sich ihr Abendrot bzw. ihr Taschengeld durch den Verkauf an die
umliegenden Fischrestaurants, zu verdienen. Seltsamerweise kommen dort die heimischen Angler ohne Hightech-Schnüre, Hightech-Rolle, Hightech-Rute, Fischortungsgerät und vorgefertigte Ködermischungen zu beachtlichen
Fangerfolgen. Aber das liegt bestimmt nur daran, daß an diesem Tor zum Mittelmeer der Atlantik besonders Fischreich ist.... Oder?
Aber die Algarve hat noch vielmehr Reize, so z. B. das Hinterland mit Orangen- und Zitronenplantagen, Korkeichenwälder und riesige Flächen die nur aus Blumen und Kräutern zu bestehen
scheinen, diese geben der südwestlichen Algarve den typischen süßlich würzigen Geruch
|
.
|