Griechenland/Santorin
Auf der kleinen hufeisenförmigen Insel Santorin (in der Landessprache Thira) verbrachten wir im Jahr 1999 wohl mit einen der schönsten Urlaube. Wie an jedem Urlaubsort der Welt berichten die
Einheimischen gern und auch stolz von ihrer Heimat. So sind nicht nur die Bewohner der Insel Santorin davon überzeugt, dass bei der Entstehung der heutigen Inselform das damalige Reich der Kretaner unterging. Demnach war die Insel
Santorin ein großer Vulkan, der bei einer gewaltigen Explosion auseinander gerissen wurde und nur die heute noch sichtbaren Kraterwände stehen blieben. Diese Explosion soll so gewaltig gewesen sein, dass eine riesige Welle die
Insel Kreta überschwemmt und später mit Asche überzogenen haben soll.
Im Großen und Ganzen ist das ägäische Meer nicht gerade mit Fischreichtum gesegnet, jedoch lassen sich an den Küsten, insbesondere aber in den kleinen und größeren Häfen, Meeräschen, Meerbrassen,
Hornhechte, Lippfische, Meeraale, Muränen und Stachelmakrelen fangen. Das Angelgerät sollten Sie sich aber tunlichst schon mitbringen, denn in den Geschäften (große Supermärkte) Vorort bekommen sie nur das nötigste, und selten die
in Deutschland gewohnte Qualität.
In der Regel spreche ich keinen Angler während seiner Sitzung an, in Perissa trieb mich jedoch eine Montage zu einem Einheimischen. Dieser Angler ließ sich auch noch gern ansprechen und so konnte ich
mir eine simple, aber dafür sehr fängige Montage auf Meeräschen aus der Nähe betrachten. Diese Montage bestand aus einem Vorfach von ca. 1 Meter länge, an dem an der Spitze und am Ende jeweils eine dicke Wasserkugel befestigt war.
Zwischen den Wasserkugeln waren dann in gleichen Abständen bis zu 5 weitere Vorfächer in unterschiedlichen Längen (bis zu 2,5 Meter lang) mit je einer künstlichen Fliege und einem Bleischrot befestigt. Diese Montage wurde möglichst
weit ausgeworfen und immer so auf Spannung gehalten, dass die Wasserkugeln hintereinander in einer Linie standen.
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