Fliegenfischen - nur für Reiche?
Wer sich dafür entscheidet, künftig in der gehobenen Klasse der Sportfischer seinem Hobby zu frönen, der wird sich auch daran gewöhnen müssen künftig tiefer in die Tasche greifen zu
müssen. Dabei ist weniger die Angelausrüstung der treibende Faktor, sondern vielmehr die Kosten für Tages- und Wochenkarten. So sind Preise für Tageskarten von 25 bis 50 DM als normal zu bezeichnen. Wer z. B. in einem
Gewässerführer für Bayern blättert wird sich sehr schnell an die Preise jenseits der 100 DM Grenze gewöhnen. Als Anhaltspunkt für die Preise der Gastkarten kann man sich in der
Alpenregion ruhig an der Höhe der Berge orientieren, wobei Österreich und die Schweiz mit Sicherheit keine Ausnahme bilden. Etwas günstiger werden die Tages- und Wochenkarten in Gästehäusern, welche eigene Hausgewässer haben.
Wer aber einmal bis zum Bauch im Wasser stand, dabei den Druck der Strömung mit den Beinen abfangend, mit einer Eleganz die kleine Fliege am Haken über eine Distanz von 10, 15 und mehr Meter
auf den Punkt genau platziert hat, der wird diese Form des Fischens über alle anderen stellen. Aber damit noch lange nicht genug, unabdingbar für den Fangerfolg ist das Wissen über den
einzusetzenden Köder, sprich Fliege. Das Wissen um die Natur welche Insekten derzeit über das Gewässer streichen ist schon fast eine Grundvoraussetzung. Die Krönung des Fliegenfischens ist
jedoch der Moment wenn an der Fliege aus eigener Produktion der erste Biss erfolgt.
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